Unsere Projekte und Aktionen

Sicherheitsholzschlag mit Helikopter in Küblis

Im Dezember 2025 führte der Forst­be­trieb Madrisa bei der Chalb­erweid in Küblis einen Sicher­heits­holz­schlag durch. Dabei wurden kranke, bereits abgestorbene Eschen sowie weitere instabile Bäume fachge­recht entfernt. Ziel der Massnahme war es, die Sicherheit im betrof­fenen Gebiet langfristig zu gewähr­leisten und poten­zielle Gefahren frühzeitig zu beseitigen.

Aufgrund der anspruchs­vollen Gelän­de­ver­hält­nisse und zum Schutz des verblei­benden Waldbe­standes erfolgten die Arbeiten in enger Zusam­men­arbeit mit einem spezia­li­sierten Heliko­pter­un­ter­nehmen und dessen erfah­renem Team. Der Einsatz des Heliko­pters ermög­lichte eine schonende und effiziente Holzbringung, ohne den Boden und die umlie­gende Vegetation unnötig zu belasten.

Mit diesen gezielten Massnahmen leistet der Forst­be­trieb Madrisa einen wichtigen Beitrag zur nachhal­tigen Pflege des Waldes sowie zur Sicherung der umlie­genden Wege und Infrastrukturen.

Schutzwaldpflege für dauerhafte Stabilität

In den Schutz­wäldern unserer Region führt der Forst­be­trieb Madrisa regel­mässig gezielte Holzschläge durch. Diese Arbeiten sind ein zentraler Bestandteil unserer Projekte und dienen der langfris­tigen Sicherung der Schutz­funktion des Waldes. Unsere Mitar­bei­tenden arbeiten dabei eng mit erfah­renen externen Unter­nehmern zusammen, um die Massnahmen fachge­recht und effizient umzusetzen.

Durch das Entfernen insta­biler, geschä­digter oder überal­terter Bäume fördern wir die natür­liche Verjüngung und stärken die Struktur des Waldbe­standes. Gleich­zeitig schaffen wir Platz und Licht für junge, stand­ort­ge­rechte Bäume, die den Wald von morgen bilden. So bleibt der Schutzwald stabil und wider­stands­fähig gegenüber Natur­ge­fahren wie Lawinen, Stein­schlag und Erosion. Mit einer voraus­schau­enden Pflege leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit von Siedlungen, Verkehrs­wegen und Infra­struk­turen in unserer Region.

Kinder entdecken den Wald

Im Herbst 2025 durften wir zwei Schul­klassen aus Luzein bei uns im Wald begrüssen. Mit spannenden Spielen, abwechs­lungs­reichen Suchak­tionen und viel Raum zum Entdecken und Erfor­schen tauchten die Kinder in die faszi­nie­rende Welt des Waldes ein. Dabei lernten sie verschiedene Baumarten kennen und erfuhren, welche wichtigen Funktionen der Wald für Mensch, Tier und Umwelt erfüllt.

Mit grosser Neugier und Begeis­terung waren alle bei der Sache. Zum Abschluss erhielten die jungen Waldfor­sche­rinnen und Waldfor­scher ihren wohlver­dienten Forscher­ausweis – eine schöne Erinnerung an einen erleb­nis­reichen Tag im Grünen.

Dieser gelungene Auftakt war der Beginn weiterer Waldtage, an denen die Kinder den Lebensraum Wald noch inten­siver erleben und die Natur mit allen Sinnen entdecken durften.

Jugendliche im Einsatz für unseren Bergwald

Ein grosses Danke­schön an die freiwil­ligen Jugend­lichen, die im Rahmen des Bergwald­pro­jekts – finan­ziert durch die Graubündner Kanto­nalbank – tatkräftig im Gebiet Madrisa mitge­ar­beitet haben.

Mit grossem Einsatz haben sie zur Aufwertung der Waldweiden beigetragen und junge Lärchen wirksam vor Verbiss- und Fegeschäden geschützt. Diese Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Waldver­jüngung und zur langfris­tigen Stabi­lität unseres Schutzwaldes.

Ein beson­derer Dank gilt auch den Gruppen­lei­te­rinnen und Gruppen­leitern des Bergwald­pro­jekts für ihre kompe­tente Begleitung und ihren unermüd­lichen Einsatz vor Ort.
Wir schätzen das Engagement aller Betei­ligten sehr und freuen uns über ihren Beitrag zum Erhalt unserer wertvollen Bergwälder!

Käferfrüherkennung per Drohne

Im Forst­be­trieb Madrisa setzen wir während der Borken­kä­fer­saison auf innovative Technik: Drohnen unter­stützen unsere Förster und Forst­warte bei der Früherkennung von Schäd­lingen. Förster Michael Meier steuert die Drohnen regel­mässig über unsere Wälder, um gefährdete Bestände aus der Vogel­per­spektive zu beobachten.

Dank hochauf­lö­sender Kameras lassen sich bereits kleine Anzeichen eines Befalls erkennen – oft bevor überhaupt Schäden sichtbar werden. So können wir schnell reagieren, gezielt Massnahmen ergreifen und die Ausbreitung der Schäd­linge eindämmen.

Die Verbindung von tradi­tio­neller Forst­arbeit und moderner Techno­logie stärkt die Wider­stands­kraft unserer Wälder. Auf diese Weise sorgen wir für gesunde, zukunfts­fähige Bestände und schützen die wertvollen Lebens­räume für Pflanzen, Tiere und Menschen – ein Beispiel dafür, wie Natur­pflege und Innovation Hand in Hand gehen.

Impressionen