Forst Madrisa

Herzlich willkommen beim Forst Madrisa

Der Forst­be­trieb Madrisa ist ein Zweck­verband der Gemeinden Conters, Fideris, Klosters, Küblis und Luzein und übernimmt für seine Gemeinden die gesamte Waldbe­wirt­schaftung. Er bewirt­schaftet 7200 ha Gemein­dewald mit einem Schutz­wald­anteil von 70%.

Der Forst­be­trieb Madrisa ist FSC und graubün­denHOLZ zertifiziert.

Wir bieten:

  • Zweck­mässige effiziente und wirksame Forstdienstleistungen
  • Erfüllung der hoheit­lichen Aufgaben gemäss Leistungs­ver­ein­barung mit dem Amt für Wald und Naturgefahren
  • Unterhalt und Kontrolle der forst­lichen Erschlies­sungs­an­lagen und Verbau­ungs­in­fra­struktur nach Leistungs­auftrag der Gemeinden

Aktuelle Themen

bork

Borkenkäfer

Die trockene Witterung in diesem Jahr begünstigt die Käfer­po­pu­lation. Der Buchdrucker (Ips typographus) ist die relevan­teste bei uns vorkom­mende Borken­kä­ferart. Der etwa fünf Milli­meter grosse Käfer besiedelt praktisch ausschliesslich Fichten. Sie bohren sich unter die Rinde und pflanzen sich dort fort. Der Larven­frass (Abb.) unter­bindet den Saftstrom der Bäume, dadurch sterben diese ab. Ein Borken­käfer-Weibchen kann bis zu 70 Eier legen. Unter günstigen Bedin­gungen entwi­ckeln sich zwei bis drei Genera­tionen in einem Jahr. Somit besteht ein exponen­ti­elles Wachstum der Population. Die Käfer befallen in der Regel geschwächte Bäume, bei einer grossen Anzahl überwindet er jedoch auch das intaktes Abwehr­system von gesunden Bäumen. Somit ist es wichtig, dass befallene Bäume schnell und vor Ausflug der Jungkäfer entfernt werden. Nur so kann die Weiter­ver­breitung verhindert werden.

Linus

Willkommen

Im August 2022 hat unser neuer Lernende Linus Scherrer seine dreijährige Lehre zum Forstwart EFZ begonnen. Wir wünschen ihm eine inter­es­sante, spannende und erfolg­reiche Lehrzeit!

Pflanzungen

Als Unter­stützung und Ergänzung zur Natur­ver­jüngung pflanzen wir jedes Jahr ca. 3000 junge Bäume. Damit der Wald, die an ihn gestellten, vielfäl­tigen Anfor­de­rungen erfüllen kann, ist eine abwechs­lungs­reiche und stand­ort­ge­rechte Baumar­ten­zu­sam­men­setzung nötig. Wir pflanzen je nach Standort und Exposition haupt­sächlich Weiss­tannen, Lärchen und Bergahorn. Weitere Baumarten werden situativ beigemischt.